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Family / Fantasy | | Regie | | Sven Unterwaldt Jr. ... | | Darsteller | | Hannah Herzsprung ... Anna Ralston | | Lucas Gregorowicz ... | | Martina Gedeck ... Lissa Clearwater | | Moritz Bleibtreu ... | | | | Agent |
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Spreewurm |
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| Wertungen | | 5 |
| Durchschnitt | | |
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DVD-Erscheinungstermin: 11.06.2026
Start in den deutschen Kinos: 29.01.2026
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Die guten Absichten sind dabei stets erkennbar. Die Handlung ist ins amerikanische Wyoming versetzt. „Think Big!“ und so. Dadurch soll alles viel internationaler und wichtiger wirken. Das täuscht aber leider nicht über eklatante Schwächen hinweg. Gerade bei den Jungdarstellern zeigen sich deutliche Qualitätsunterschiede. Erschwert wird ihnen die Arbeit durch Dialoge, die oft spröde und hölzern wirken. Da hilft es auch nur bedingt, dass gestandene Schauspielgrößen wie Oliver Masucci, Moritz Bleibtreu, Hannah Herzsprung, Lucas Gregorowicz und Tom Schilling hier mal Guten Tag sagen.
Das größte Problem, hier zeigt sich dann die schmerzhafte Budgetdiskrepanz zu Hollywood, ist jedoch die telepathische Kommunikation der Tiere. Der Film setzt dabei auf echte Tieraufnahmen, über die Dialoge per Voice-Over gelegt werden. Da sich die Tiermünder nicht bewegen, wirkt das Ergebnis oft unfreiwillig komisch und reißt den Zuschauer aus der Immersion. Hier drängt sich einfach der Vergleich zu Hochglanzproduktionen wie dem Live Action-Remake von "Der König der Löwen" auf, in denen ganz andere Dinge möglich sind. Aber das hier ist eben eine deutsche Produktion mit entsprechenden Grenzen. Für das Zielpublikum bietet die Story letztlich genügend Drama und Herz für einen mit Abstrichen unterhaltsamen Nachmittag.
Fazit: Ein ambitioniertes Projekt, das zwar das Herz am rechten Fleck hat, aber an technischen wie narrativen Hürden strauchelt. Es ist schade, dass eine so beliebte Vorlage ihr Potenzial auf der Leinwand nicht voll entfalten kann.