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Crime / Drama / Thriller | | Regie | | Steven Zaillian ... | | Buch | | Patricia Highsmith ... | | Steven Zaillian ... | | Darsteller | | Andrew Scott ... Tom Ripley | | Dakota Fanning ... | | Johnny Flynn ... | | Margherita Buy ... | | [noch 3 weitere Einträge] | | | | Agent |
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spider74 |
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| Wertungen | | 3 |
| Durchschnitt | | |
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Von der ersten Sekunde an wird deutlich, dass es sich hier um ein anspruchsvolles und stilistisch einzigartiges Drama handelt, das über der gewohnten Netflix-Qualität liegt. Kinematografie, Kamera, Kulissen, Schauspiel und Storytelling – alles überzeugt und entfaltet einen regelrechten Sog. Die Inszenierung ist präzise, ruhig und detailverliebt, wodurch eine fast hypnotische Wirkung entsteht.
Besonders markant ist Steven Zailians Entscheidung, seine Erzählung um den skrupellosen Betrüger Tom Ripley in Schwarz-Weiß zu präsentieren. Auch wenn ich mir angesichts der atemberaubenden Landschaftskulissen hin und wieder Farbe gewünscht hätte, unterstreicht diese monochrome Farbgebung die düstere, elegante und zeitlose Atmosphäre. Sie betont zudem die moralische Ambivalenz der Hauptfigur und verstärkt die film-noir-artige Stimmung. Die Kontraste zwischen Licht und Schatten tragen zusätzlich zur Spannung bei.
Manche Kritiker bemängeln eine gewisse Langatmigkeit, doch gerade die ruhige Erzählweise intensiviert die psychologische Spannung und lässt den Zuschauer an Ripleys innerem Konflikt teilhaben. Längere Szenen vermitteln seine innere Zerrissenheit und Unentschlossenheit, wodurch seine Handlungen umso fesselnder wirken. Einen großen Anteil an dieser eindringlichen Darstellung hat Andrew Scott, der mit seiner nuancierten, mitreißenden Performance begeistert. Besonders seine Wortgefechte mit Polizeiinspektor Maurizio Lombardi gehören zu den Höhepunkten der Serie.
Mit wenigen Abstrichen gehört „Ripley“ zu den besten Produktionen, die Netflix zu bieten hat. Für Fans des Genres und Liebhaber hochwertigen Kinos ist sie eine absolute Empfehlung.